Die ETH (Eidgenössische Technische Hochschule) hat ein Informationssystem
EducETH aufgebaut, das über Internet öffentlich zugänglich
ist (http://educeth.ethz.ch). Es richtet sich an Lehrpersonen (teachers
and professors) auf dem Niveau der Sekundarstufe II und dem unteren Tertiärbereich
wie Fachhochschulen oder Technikerschulen.
Das Informationssystem umfasst in erster Linie Lehr-Lern-Systeme für
den praktischen Einsatz, die einer ausgearbeiteten Methode folgen. Die Lehr-Lern-Systeme
können nach dem Hypertextprinzip auf dem Server gesichtet und bei Bedarf
kostenlos direkt vom Server bezogen werden. Ein in EducETH integriertes
Datenbanksystem ermöglicht die Verwaltung umfangreicher Aufgabensammlungen
(itembanking). Der Artikel berichtet über die Struktur, das Angebot,
die erforderlichen Informatiklösungen und erste Erfahrungen.
Die ETH ist die nationale technische Universität der Schweiz. An der
ETH kann man in einem Zusatzstudium auch einen didaktischen Ausweis erwerben,
der die Absolventen befähigt, Positionen der Sekundarstufe II und im
Tertiärbereich zu übernehmen. Der Didaktikausweis setzt ein Universitätsdiplom
im mathematisch-naturwissenschaftlichen oder im Ingenieurbereich voraus.
Das Diplom hat Umfang und Niveau eines angelsächsischen Masters degree.
Die Zusatzausbildung zum didaktischen Ausweis dauert rund ein Jahr. Bestandteile
der Ausbildung sind a) Lehrveranstaltungen in Allgemeiner Didaktik und Pädagogik
b) Lehrveranstaltungen zur speziellen Didaktik des gewählten Unterrichtsfaches.
Informatik (computer science) ist dabei eine Schwerpunktsrichtung. EducETH
entstand in diesem Kontext. Das Konzept von EducETH ist von Silvia Ackermann,
Werner Hartmann und Michael Stumm (Toronto) entwickelt worden. Die Verwaltung
und Finanzierung von EducETH obliegt dem Departement Informatik der ETH.
a) Lernmaterialien nach elaborierten Methoden
Ausgangslage
Das Lehrerbildungsprogramm der ETH setzt darauf, die künftigen Lehrpersonen
und Professoren mit Prototypen von Lehr-Lern-Systemen auszurüsten.
Die bisherige Lehrerbildung hat sich im Bereich Didaktik, Methodik und pädagogische
Psychologie weitgehend als unwirksam erwiesen (vgl. Hage, 1985; Krapf 1985).
Einer der Hauptmängel: Man hat in der Lehrerbildung den künftigen
Lehrern und Professoren erklärt, wie beispielsweise Case Studies nach
der Harvard Case Study-Methode aussehen. Prototypen sollten die verschiedenen
Unterrichtsmethoden illustrieren. Die Studierenden lernen verschiedene Formen
des Gruppenunterrichts kennen. Man zeigt, wie die Projektmethode organisiert
ist oder wie Mastery Learning oder der Keller-Plan-Technik funktioniert.
Doch die empirischen Untersuchungen der Schulrealität in der Sekundarstufe
I, II und in der Teritärstufe zeigen ein vernichtendes Bild.
1) Zumindest in Deutschland und der Schweiz, wo detaillierte Untersuchungen
durchgeführt worden sind, hat die Lehrerausbildung das Methodenrepertoire
nicht verbessern können. Ca. 75-80% des Unterrichts ist durch eine
einzige Lehrform bestimmt: die fragend-entwickelnde Methode mit kurzen 4-
bis 6-minütigen Lehrermitteilungen (Krapf 1985; Hage et al.1985). Diese
folgen keiner Struktur, sondern sind gleichmässig über die Stunde
verteilt (Tausch, Tausch 1970). Die übrige Zeit wird durch Organisatorisches
oder durch Individualarbeit ausgefüllt. Der Anteil an Gruppenunterricht
zum Beispiel erstreckt sich zeitlich weniger lang als die Zeit, die die
Lehrer die Stunde zu spät anfangen oder zu früh aufhören
(Krapf 1985).
2) Zu einem analogen Ergebnis ist Bromme (1992) über eine andere Forschungsrichtung,
nämlich die Novizen-Expertenforschung, gelangt.
Versuch einer Lösung
Daraus haben wir eine Konsequenz gezogen. Wir nennen sie "materialisierte
Didaktik". Gemeint ist damit folgendes: Angehende Lehrpersonen erhalten
Informationen z.B. über Unterrichtsmethoden, zugleich aber mehrere
ausgetestete und erfolgreiche Beispiele aus ihrem eigenen Fachgebiet.
Am Beispiel: Man erklärt die grundlegenden Ideen der Puzzle-Methode
(Jigsaw-Methode) von Lazarowitz (1985). Dann folgen Ausführungen über
die Einsatzmöglichkeiten, die Grenzen und - wenn immer möglich
- über die Wirkungen und Wirksamkeit. Ausschlaggebend ist folgendes:
Die Lehrer und Professoren sollen nicht nur einen einzigen Prototyp kennen,
der dann möglicherweise nicht einmal thematisch zu ihrem Curriculum
passt, sondern eine ganze Reihe von Beispielen aus verschiedenen Bereichen
zur Verfügung haben.
Wir haben derartige Materialisierungen in folgenden Bereichen vorgenommen:
- Umsetzung der Harvard Case Study-Methode nach einer standardisierten Form
für den naturwissenschaftlich-technischen und mathematischen Bereich
(Frey 1992);
- Mastery Learning in einer Struktur, für Individual- und Klassenunterricht
(Kirchgraber, Frey, Hartmann et al. 1997);
- Werkstattunterricht in einer Variante, die sich zumindest in der Präsentation
der Aufgaben an die Keller-Plan-Technik anlehnt (vgl. Keller (1968) in AD
Kapitel über Leitprogram-me).
- Puzzle-Methode (Jigsaw-Technik nach Lazarowitz et al. 1985). Hier handelt
es sich um ein stark vorstrukturiertes Verfahren für Gruppenunterricht
mit 12-60 Studierenden in einer Klasse.
- Projektmethode nach Frey (1996); Jüdes U., Frey K. (1992); Mie K.,
Frey K. (1989); Münzinger W., Frey K. (1989).
Diese Unterrichtsmaterialien stossen in den Schulen auf grosses Interesse.
Z.B. haben fast alle Gymnasien der Schweiz Leitprogramme zur Mathematik
bezogen. Die Verteilung, Überarbeitung und Aktualisierung der Unterrichtseinheiten
ist aber mit viel Aufwand und Kosten verbunden. Alle Unterrichtsmaterialien
liegen in elektronischer Form vor. Die Verteilung der Materialien über
Internet ist deshalb naheliegend.
b) Itembanking
Seit 40 Jahren existiert in der Schweiz eine Aufgabensammlung in Form eines
Buches für den Bereich Physik. Praktisch alle Lehrpersonen und Dozenten
in Physik benutzen diese Aufgabensammlung. Sie schreiben die Aufgaben aus
dem Buch ab. Es ist äußerst schwierig, neue Themen und Aufgabenstrukturen
in das Buch zu integrieren.
Seit Jahren bestand deshalb der Wunsch, die dominierende alte Aufgabensammlung
für Physik abzulösen. Die Idee kam von Hans Peter Dreyer und Karl
Frey, die Aufgabensammlung von einem Buch in ein Itembanking-System umzusetzen.
Das Itembanking-System soll die folgenden Funktionalitäten aufweisen:
a) Möglichkeit der laufenden Aktualisierung der Aufgabensammlung.
b) Instrumente zur effizienten Sichtung und Suche nach verschiedenen Kriterien
(Themenkreis, Stichworte, Schwierigkeitsgrad einzelner Aufgaben, Bearbeitungsdauer,
Tätigkeit der Schüler usw.).
c) Bezug der nur wirklich benötigten Aufgaben (Client-Server-Prinzip).
d) Einfache Möglichkeit, die Aufgaben zu ergänzen oder für
den eigenen Unterricht anzupassen.
e) Feedback-Möglichkeit für die Lehrperson (Ergänzungen,
Korrekturen, neue Aufgaben).
Eine Physikaufgabensammlung ist nur ein mögliches Beispiel für
ein Itembanking-System. Eine Sammlung von Bildern für den Geographieunterricht,
Laborversuche für den Chemieunterricht, Leselisten im Fremdsprachenunterricht
oder die Verwaltung von Unterrichtssoftware sind weitere Beispiele. Eine
Aufgabensammlung in Buchform oder auf einer CD-ROM erfüllt die oben
genannten Anforderungen nicht oder nur teilweise. Mit World Wide Web (WWW)
steht heute aber ein einfach zu handhabendes Informationssystem zur Verfügung,
das allen Anforderungen gerecht wird.
If you can call up any paper on your screen and, after deciding that it looks interesting, print it out on the laser printer on your desktop, will you need your university's library?
Andrew Odlyzko (AT&T Bell Laboratories)
Auf Papier gedruckte Medien, sog. Printmedien, haben gegenüber elektronischen
Medien gewichtige Nachteile. Andrew Treloar (1995) führt unter anderen
an:
- Zwischen dem Zeitpunkt der Fertigstellung eines Werkes und seiner Publikation
vergeht oft viel Zeit.
- In Printmedien kann nicht in effizienter Weise nach Stichworten oder anderen
Kriterien gesucht werden.
- Printmedien beschränken sich auf Informationen, die in statischer
Form verfügbar sind.
- Automatische Querverweise (Hyperlinks) auf andere Dokumente sind nicht
möglich.
- Printmedien sind teuer im Bezug auf Herstellung, Verteilung und Lagerung.
- Printmedien können nur mit grossem Aufwand aktualisiert oder korrigiert
werden.
Elektronische Publikationen leiden nicht unter diesen Beschränkungen.
Das auf dem Internet basierende World Wide Web hat sich dank seiner nach
dem "Click and go" bedienbaren Hypertextoberfläche zu einem
der heute wichtigsten Informationssysteme entwickelt. Multimedia-Dokumente
können auf WWW gesichtet und nach verschiedensten Kriterien gesucht
werden. Der Begriff Multimedia ist ein Synonym für die Integration
von Text, Bild, Ton und Animation in ein Dokument. Mit WWW und der Internet-Technologie
ergibt sich eine wesentliche Begriffserweiterung von Multimedia: Die Transportierbarkeit
und benutzergerechte Zusammenstellung (customized publishing) von
Information ist eine neue zentrale Eigenschaft von Multimedia. Multimedia
wird um eine dynamische Komponente erweitert. WWW integriert FTP (file transfer
protocol) und ermöglicht es, dass Multimediadateien aus der ganzen
Welt auf fast jeden Computer geholt und dort bearbeitet werden können.
Unterrichtsmaterialien sind typischerweise Multimediaprodukte. Electronic
Publishing wird deshalb im Unterrichtsbereich einen immer grösseren
Stellenwert einnehmen. Andrew M. Odlyzko (1995) und andere sagen für
viele Publikationen aus dem Unterrichtsbereich einen baldigen Wechsel vom
auf Papier gedruckten Medium zum elektronischen Medium voraus. Auch Andrew
Treloar (1996) befasst sich ausführlich mit den Möglichkeiten
des elektronischen Publizierens im Ausbildungsbereich und vergleicht Publikationen
auf WWW mit der traditionellen Form des auf Papier gedruckten Lehrmittels.
Eine gute Übersicht zu diesem Thema findet sich unter http://www.deakin.edu.au/people/aet/.
Durch den Einsatz von Electronic Publishing können Unterrichtsmaterialien
laufend überarbeitet und aktualisiert werden. Die Lehrpersonen treffen
aus einem großen Bestand von Dokumenten eine ihren Bedürfnissen
angepasste, maßgeschneiderte Auswahl (customized retrievability).
3. 1 Spezifikation
EducETH wurde an der ETH von Silvia Ackermann (1995) entwickelt. EducETH
ermöglicht es, Unterrichtsmaterialien, Aufgabensammlungen etc. über
World Wide Web Lehrpersonen zur Verfügung zu stellen. EducETH ist im
wesentlichen ein System für das Sichten, Suchen und Herunterladen
von erweiterbaren Multimedia-Dokumenten aus dem Unterrichtsbereich.
Rückmeldungen in Form von Kommentaren und Dokumente zum Server
senden ist ebenfalls möglich.
EducETH ist nach dem Client-Server Prinzip konzipiert (Bild 1):
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Bild 1: Aufgabenverteilung Server-Seite und Client-Seite
Auf dem Server werden die Dokumente verwaltet und aktualisiert. Dokumente
stehen im Normalfall in zwei getrennten Formaten zur Verfügung: a)
für die Sichtung (Preview) als Hypertext-Dokumente im HTML-Format und
b) für das Herunterladen zum Client (Download) in einem der gängigen
Textverarbeitungsformate. Bei Texten (miteingeschlossen einfache Bilder
oder Graphiken) handelt es sich meistens um Word-Dokumente. Word ist zur
Zeit das an Schulen am häufigsten verwendete Textverarbeitungssystem.
Komplexere Bilder werden als PostScript-Dateien zur Verfügung gestellt.
Heruntergeladene Dokumente können somit von Lehrpersonen problemlos
ausgedruckt, überarbeitet, korrigiert oder auf spezielle Bedürfnisse
angepasst werden.
Für grössere Sammlungen von Unterrichtsmaterialien zum gleichen
Thema (etwa Aufgabensammlungen) steht ein Itembanking zur Verfügung.
Dieses Datenbanksystem erlaubt die Suche und Auswahl von Dokumenten nach
den üblichen Kriterien. Bei Aufgabensammlungen sind dies beispielsweise
der Themenbereich, Schlüsselwörter, die Haupttätigkeit der
Schüler oder der Schwierigkeitsgrad der Aufgaben. Feedbackformulare
erlauben den Austausch von Erfahrungen unter den Lehrpersonen. Zu Aufgaben
können Kommentare und Ergänzungen angebracht werden.
3.2 Technische Voraussetzungen und Implementation
EducETH ist auf einer UNIX-Workstation implementiert. Der Server ist zeitlich
ununterbrochen (24h/Tag) im Internet verfügbar. Das ganze System wird
täglich mittels eines Backup automatisch gesichert.
Wichtig bei der Entwicklung von EducETH war es, möglichst wenige Fremdsoftwareprodukte
in das System zu integrieren. Spätere Versionenkonflikte oder Kompatibilitätsprobleme
bei der Übertragung des Systems auf eine andere Hardware-Plattform
werden damit auf ein Minimum beschränkt. Das Itembanking stellt aus
der Sicht der Datenbank eine einfache Aufgabe dar. Entscheidend ist ein
möglichst rascher Zugriff auf die Dokumente. Aus diesem Grund wurde
die Datenorganisation direkt auf UNIX und nicht auf einer fremden Datenbank
(z.B. Oracle, WAIS) implementiert. Das UNIX-Betriebssystem, der CERN-Server
und Perl sind die einzigen Voraussetzungen zum Betrieb von EducETH. Die
Dokumentenaufbereitung für die Sichtung auf EducETH bedingt selbstverständlich
weitere Software: a) einen WWW-Browser wie Netscape b) einen HTML-Editor
sowie diverse Konvertierungsprogramme für Texte und Bilder.
3.3. Die Oberfläche von EducETH aus Benutzersicht
Die Oberfläche von EducETH ist nach dem bekannten Hypertextprinzip
von WWW aufgebaut. Typographischen Gesichtspunkten wurde spezielle Aufmerksamkeit
geschenkt. Unnötige Logos, Icons oder gar animierte Icons (Java-Applets),
überflüssige und schnell veraltende Hyperlinks fehlen auf EducETH.
Für WWW-Seiten gelten in Analogie zu Printmedien mehr oder weniger
dieselben typographischen Regeln. Der Inhalt einer Seite soll für den
Betrachter so einfach wie möglich lesbar sein. Bescheidenheit bei der
Verwendung von gestalterischen Mitteln ist deshalb oberstes Gebot.
EducETH präsentiert sich für den erstmaligen Benutzer hierarchisch
(Bild 2). Der Benutzer entscheidet sich zuerst, welches Fachgebiet oder
welchen Themenkreis er wählen möchte. Der hierarchisch strukturierte
Weg führt umgekehrt aus jedem Fachgebiet und jedem Teil eines Fachgebietes
wieder an den Ausgangspunkt zurück.
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Bild 2: Übersichtseite von EducETH (Homepage)
Neben verschiedenen Fachgebieten stehen auch andere Informationen aus
dem Schulumfeld zur Verfügung.
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Bild 3: Übersichtseite des Fachgebietes Informatik
Bild 3 zeigt die Eingangsseite des Fachgebietes Informatik. Der Benutzer
kann zur Zeit zwischen den folgenden Lernmaterialien nach elaborierten Methoden
wählen: a) Leitprogramme b) Puzzle-Methode c) Werkstattunterricht.
Verschiedene andere für den Informatikunterricht nützliche Materialien
(z.B. Unterrichtssoftware) und Informationen stehen ebenfalls zur Verfügung.
Entscheidet sich der Benutzer für Materialien zum Werkstattunterricht,
so gelangt er zu einer Werkstatt zum Themenkreis Multiplikation. Über
zwanzig verschiedene, einheitlich aufgebaute Werkstattposten werden hier
angeboten.
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Bild 4: Titelblatt des Werkstattpostens zum Thema "Schnelle Multiplikation"
Bild 4 zeigt die Übersichtsseite des Werkstattpostens "Schnelle
Multiplikation". Die Lehrperson kann den Werkstattposten auf dem Server
sichten und bei Bedarf zu sich auf den eigenen Computer herunterladen. Die
beiden folgenden Download-Formate werden angeboten: Word und RTF (Rich Text
Format). RTF ist ein standardisiertes Dateiaustauschformat und kann von
den meisten Textverarbeitungssystemen gelesen werden. "Schnelle Multiplikation"
setzt sich zusammen aus dem eigentlichen Werkstattposten (Schülermaterial),
einer Lehrer-Lernkontrolle samt Lösungen und Hinweisen für die
Lehrperson.
Eine Physikaufgabensammlung, die zur Zeit (Ende 1996) im Aufbau begriffen
ist, illustriert die Möglichkeiten von EducETH als Itembanking-System.
Aufgaben können a) hierarchisch aufgrund eines Inhaltsverzeichnisses
gesucht werden oder b) mittels einer Suchfunktion ausgewählt werden.
Bild 5 zeigt das entsprechende Suchformular.
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Bild 5: Suchformular zur Physikaufgabenammlung
Einzelne Aufgaben können gesichtet und bei Bedarf im Originalformat
bezogen werden (Bild 6). Die Lösungen stehen ebenfalls zur Verfügung.
Ein Passwortschutz ermöglicht die Einschränkung der Zugriffsberechtigung.
Jede Lehrperson hat zudem die Möglichkeit, zu einzelnen Aufgaben Kommentare
abzugeben und die Kommentare anderer Lehrpersonen anzuschauen. Eine Statistik
gibt Auskunft, wie häufig eine Aufgabe bereits bezogen wurde. Neue
Aufgaben können auf einfache Weise der Redaktion der Aufgabensammlung
eingereicht werden.
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Bild 6: Beispiel einer Physikaufgabe
Das grösste Informationsangebot auf EducETH ist zur Zeit im Fachbereich
Englisch vorhanden. Bild 7 zeigt eine Übersicht über das Angebot,
das von Hans G. Fischer moderiert wird.
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Bild 7: Übersichtsseite Fachbereich Englisch
Hans G. Fischer beschreibt das Angebot im Fachbereich Englisch folgendermassen
(1996):
Of course one can find information without accessing the English Page by
using one or even several search engines. Search engines look for pages
on the Internet containing the information you want to find. They list these
pages ..... What is the advantage of accessing the English Page first?
The links listed are especially selected with the schools in mind!
Let's take as an example the American presidential election '96. Any search
engine, will give you e.g. several links to pages with lists of all the
candidates. Some of these lists are rarely updated and some do not even
list all the candidates. Finding the one that is most suitable takes time
and can be rather expensive considering our telefone costs. The English
Page has links to only two lists: these are the ones that are thought to
be the most valuable ones. Furthermore you find links to more information
concerning the election, such as to the parties, the election procedure
or to magazines on the Internet that carry updated articles on the election.
It will also be changed as new information becomes available or old information
such as the above mentioned candidate lists becomes obsolete.
The table of contents should certainly be expanded. Let me know about any
idea you have about information that should also be listed. Imagine e.g.
a list of preparations for special lessons. Many teachers have their special
fields of interest they could share with all of us.
A question often raised at meetings is of course, "Do you know of any
good book to read?" 'The Reading List for Gymnasium Classes' should
eventually answer this question. Right now it is very sketchy. It is my
intention to have for each author background information, for each book
a summary, additional information on whatever is useful in the classroom
as well as teachers' comments on the students' reactions to reading the
book. These comments should help other teachers select new books. Any other
idea on what should also be listed is of course appreciated. If you access
the various authors you see that most of the information is still missing.
I am especially looking for summaries of the books - so if you have a moment
to spare ...
A look at Lorraine Hansberry's page - I know "A Raison in the Sun"
is certainly not the hottest book to be mentioned - will show you my intention:
![]()
Bild 8: Lorraine Hansberry's page
The text can be more easily read on the computer than on this print-out.
The underlined words are links to other pages. Notice in the summary A Dream
Deferred. Clicking on this text will bring you Langston Hughes' poem. If
you click on Form for your comments you will get a form you can fill out.
Your comments will then be listed and be of valuable help to other teachers.
Ein detaillierter Überblick über den Aufbau und die Benützung
von EducETH findet sich bei Ackermann (1996), weitere Beispiele aus EducETH
im Buch "School goes Internet" von Perrochon (1996). Dieses Buch
richtet sich an Lehrpersonen, die sich mit dem Internet auseinandersetzen
wollen. Neben allgemeinen Informationen zum Internet und seinen Diensten
enthält das Buch auch viele Beispiele zum praktischen Einsatz des Internet
im Unterricht.
3.4 Kostenstruktur von EducETH
Einmalige Kosten
Die Beschaffungskosten der Hardware umfassen im wesentlichen nur den WWW-Server.
EducETH ist auf einer UNIX-Workstation implementiert. Die für den Betrieb
von EducETH benötigte Basisoftware ist zum grossen Teil frei verfügbar
und fällt kostenmässig nicht ins Gewicht. Der Aufwand für
die Konzeption des Servers sowie die Implementation eines Datenbanksystems
für das Itembanking beträgt ungefähr drei Arbeitsmonate.
Die einmal anfallenden Kosten für den Betrieb von EducETH sind damit
marginal. Die laufenden Aufwendungen fallen um einiges stärker
ins Gewicht als die einmaligen Beschaffungskosten.
Kosten für die Server-Wartung und die Systempflege
Der Server muss während 24h/Tag betriebsbereit sein. Allfällige
Störungen müssen möglichst rasch behoben werden. Zudem muss
für ein regelmäßiges Backup gesorgt werden. Diese Arbeiten
verlangen gute Kenntnisse in der Wartung von Informatiksystemen. EducETH
wird von den Informatikdiensten des Departementes Informatik der ETH gewartet.
Diese Lösung ist sinnvoll und effizient, da neben EducETH gleichzeitig
weitere Server gewartet werden.
Neben der Sicherstellung des Betriebs von EducETH muss das Informationssystem
als solches gepflegt und betreut werden. Neu auf EducETH auftretende Fachgebiete
müssen eingerichtet werden. Die Abfrageformulare für neue Itembankings
müssen den spezifischen Gegebenheiten angepasst werden. Die schnell
veraltenden Hyperlinks auf externe Dokumente müssen periodisch aufgelistet
und aktualisiert werden. Diese Arbeiten setzen gute UNIX- und Perl-Kenntnisse
voraus. Der Aufwand für diesen Teil der Systempflege ist mehr oder
weniger proportional zum Informationsangebot auf EducETH.
Kosten für die Übertragung von Unterrichtsmaterialien auf EducETH
Dieser Teil ist mit Abstand der aufwendigste Bereich. Seine Kosten verhalten
sich selbstverständlich proportional zum Informationsangebot auf EducETH.
Die Übertragung von 100 Seiten Material eines Lehr-Lern-Systems (z.B.
ein Leitprogramm zur Physik) soll die notwendigen Arbeitsschritte illustrieren.
Das Leitprogramm enthalte Text, Bilder und einige Tabellen sowie mathematische
Formeln. Das Datei-Format des Leitprogramms sei Word für Windows. Der
Bereich Leitprogramme zur Physik ist auf EducETH bereits eingerichtet. Die
folgenden Arbeitsschritte fallen an:
a) Unter "Leitprogramme" wird ein Vermerk / Verweis auf das Leitprogramm
aufgenommen.
b) Das Leitprogramm wird im Format Word für Windows und im Dateiaustauschformat
RTF auf EducETH gelegt und für den Download zugänglich gemacht.
c) Für die Sichtung (Preview) des Leitprogramms auf EducETH muss das
Dokument in die Seitenbeschriftungssprache HTML übertragen werden.
Der Aufwand für a) und b) ist gering und beträgt maximal eine
Arbeitsstunde. Voraussetzung ist allerdings, dass das Leitprogramm in seiner
endgültigen Fassung und in Form einer einzigen Datei angeliefert wird.
Umfangreichere Lehr-Lern-Systeme sind sinnvollerweise oft in einzelne Kapitel
aufgegliedert. Auch das Herunterladen der Unterrichtseinheit soll dann kapitelweise
möglich sein. Der Aufwand unter a) und b) erhöht sich entsprechend.
Der größte Aufwand betrifft die Übertragung des Leitprogramms
in das HTML-Format. Diese Übertragung setzte bis vor kurzem profunde
Kenntnisse in HTML voraus. Inzwischen bieten alle gängigen Textsysteme
automatische Konversion nach HTML an. Recht effiziente WYSIWYG-Editoren
(What you see is what you [never] get) unterstützen die Konversion
beispielsweise von Word nach HTML ebenfalls. Texte und Bilder sowie einfache
Strukturierungselemente wie Listen und Tabellen lassen sich so einfach in
das HTML-Format übertragen. Für eine anspechende Qualität
des Preview-Dokumentes sind aber Nachbearbeitungen auf der Stufe HTML nach
wie vor unerläßlich. Das Setzen von mathematischen Formeln oder
chemischen Strukturformeln ist (im Zeitpunkt der Drucklegung dieses Artikels)
immer noch eine aufwendige Angelegenheit. Oft bietet sich hier als Ausweg
einzig eine Abbildung an. Die angekündigten neuen HTML-Standards werden
aber auch dieses Problem bald entschärfen. Der Arbeitsaufwand für
die Übertragung des 100-seitigen Leitprogramms ins HTML-Format hängt
von der typographischen Komplexität des Dokumentes ab und bewegt sich
zwischen 10 und 30 Stunden.
In vielen Fällen kann es auch angebracht sein, Unterrichtsmaterialien
nur teilweise für die Sichtung aufzubereiten. Ein wesentliche Rolle
spielt auch, ob bei der Entstehung der Dokumente bereits dem Preview-Aspekt,
d.h. der Konvertierung nach HTML, Rechnung getragen wurde oder nicht.
Konkretes Vorgehen und Schwierigkeiten bei der Übertragung von Lehr-Lern-Systemen
auf EducETH
Neu entstehende Materialien können unter Berücksichtigung der
genannten Aspekte recht effizient hergestellt werden. Für bereits existierende
Materialien hat sich das folgende Vorgehen bewährt: Ein bestehendes
Word-Dokument wird zuerst (bei Bedarf) in überschaubare Einheiten aufgeteilt.
Die Teildokumente werden im Format RTF abgespeichert. Für die Konvertierung
von RTF nach HTML existieren sehr gute automatische Konvertierungsprogramme.
Die resultierende HTML-Datei wird nun in einem HTML-Editor (z.B. Adobe PageMill)
nachbearbeitet. Die Bearbeitung von Bildern und das Einfügen von Hypertextlinks
lässt sich so gut ausführen. Trotzdem ist in vielen Fällen
anschließend noch eine Nachbearbeitung auf der Stufe des HTML-Sourcecodes
nötig.
Im Falle der ETH werden die Lehr-Lern-Systeme von Studenten und Studentinnen
erstellt. Erfahrene Lehrpersonen erproben die Materialien im Unterricht
und nehmen anschließend notwendige Korrekturen und Ergänzungen
vor. Im Unterschied zu den Studierenden haben diese Lehrpersonen meistens
keine oder nur wenig Erfahrungen im Zusammenhang mit Internet und World
Wide Web. Dieses Informationsdefizit ist momentan die größte
Schwierigkeit. Lehrpersonen sind sich gewöhnt, dass ein Dokument in
genau einer Version (z.B. Papierform) vorliegt. Dokumente auf EducETH besitzen
aber unterschiedliche Formate für das Preview und den Download. Die
Layout-Anforderungen an die Preview-Version sind geringer als die typographischen
Anforderungen an das Originalformat des Dokumentes. Diesem Umstand muss
bei einer effizienten Aufbereitung der Materialien für EducETH Rechnung
getragen werden.
3.5 Bisherige Erfahrungen mit EducETH
EducETH wurde im Dezember 1995 im Rahmen einer Lehrerfortbildung erstmals
einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt. Das Konzept der elektronischen
Verteilung und Verwaltung von Lehr-Lern-Systemen stieß zunächst
auf große Skepsis. Nur wenige Lehrpersonen hatten 1995 bereits Zugang
zum Internet. Die meisten Lehrpersonen konnten sich über das Konzept
und den Einsatz von EducETH keine Vorstellung machen. Die ETH unternahm
deshalb parallel zur Entwicklung von EducETH große Anstrengungen,
für Schulen den Zugang zum Netz zu erleichtern. Ein Handbuch für
Schweizer Schulen, die eine Verbindung zum Internet aufbauen wollen, stellte
sich rasch als Bestseller heraus (Zehnder, Perrochon, Hartmann et al., 1995).
Die Skepsis hat inzwischen großem Interesse Platz gemacht. Viele Schulen,
einzelne Lehrpersonen und auch Institutionen aus dem Bildungsbereich sind
daran interessiert, Unterrichtsmaterialien auf EducETH zugänglich zu
machen.
Die größte Resonanz fand EducETH bisher im Fachbereich Englisch.
Der Fremdsprachenunterricht in Englisch profitiert sehr stark von den sich
mit Internet neu ergebenden Möglichkeiten. Die English-Pages von EducETH
finden inzwischen weltweit Beachtung. Hier einige Ausschnitte von Kommentaren:
"At long last I've been able to have a look at the new home page.
Congratulations - a superb piece of work!"
"I have just read your article in the latest ETAS newsletter and am
interested in
the Swiss Schools Network that you are talking of setting up.
......
With the launch of our first ever secondary course, Cambridge English for
Schools we will be setting up a special page aimed to offer extra support
and
possible links with other schools around that world.
We would be very happy to arrange a link from your server to ours and keep
you
in touch with developments as they appear. I hope that you will be interested
in
co-operating with CUP."
"Ich interessiere mich für Ihr Projekt "School goes Internet",
würden Sie mich bitte auf Ihre Mailing-list setzen. Ich bin Englischlehrerin
am privaten Gymnasium .... und brauche dringend Argumente, um Schulleitung
und KollegInnen von einer e-mail-Adresse
zu überzeugen."
"I am the English Department at this 1 1/2-year-old engineering school
in Oensingen (Ingenieurschule HTL Oensingen). I've got my first year students
surfing the net, and my second year students conducting correspondence via
e-mail. It has been quite successful so far, and I hope to hone and perfect
my script and goals in the coming years so that I have courses (or course
modules) which are readily teachable and perhaps marketable. My students
are, as you know, higher than gymnasium students as far as their general
studies go, but so far are below gym. students as far as their English goes.
It is highly probable that upcoming students who complete the Berufsmatura
will have a higher level of English when they enter the engineering school.
Anyway, I saw your article in the ETAS Newsletter and thought I'd drop you
a few lines to say that there is someone out there who is doing this whole
thing rather seriously."
"I just wanted to let you know that I was very happy when I read the
Spring Issue of the SATE Newsletter. I have been teaching for a few years
only, but have often tried to use the computer as an educational tool in
my teaching, but without much success. This might also be due to our poor
equipment here at the school. Anyway, I'm glad to read that you are going
to organize a WBZ course - something I don't want to miss. In the meantime
let me thank you for your work on the Internet page at the ETH in Zurich.
This page gave me a lot of valuable information and hints for my search
of the net, which we are going to use to cover the elections in November."
"I am an English teacher at a high school. We are currently researching
to write an annotated
bibliography and then a paper on Lord of the Flies. Some of yourinformation
looks very useful. However, I am at a loss as to how to document this information.
Do you have any idea how to enter this material on a bibliography or works
cited page? How about internal
documentation? I certainly am encouraging my students to give proper credit
but I am at loss as to form. Also, how do you get by with using Barron Notes
without paying them or without even giving credit to the author and/or publisher
of this particular book? Isn't it
possible for them to bring some sort of legal action against you to get
some money?
By the way, after surfing on Netscape for several hours, I have come to
the conclusion that your page is the best one out there on Golding. Nice
work. My students and I thank you."
Diese Auszüge zeigen auch gleich einige Probleme und Schwierigkeiten
im Schulalltag auf.
Auch die Fachbereiche Mathematik, Informatik, Physik und Chemie sind auf
EducETH gut vertreten. Ziel ist es, für jeden Fachbereich einen verantwortlichen
Redaktor (Webmaster) zu finden. Eine erfahrene Lehrperson soll die Koordination
und Qualitätssicherung für ihr Unterrichtsfach übernehmen.
3.6 Zukunft von EducETH
Ein Großteil der Schulen wird bis zum Jahr 2000 Zugang zum Internet
haben. Die Übertragungskapazitäten auf dem Internet werden stark
wachsen. Viele Einschränkungen der Seitenbeschreibungsssprache HTML
werden innert Jahresfrist behoben sein. Gute, einfach zu bedienende HTML-Editoren
werden die effiziente und kostengünstige Herstellung von HTML-Dokumenten
unterstützen. Die Multimediamöglichkeiten werden durch die Einbindung
interaktiver Animationen und Programme wie Java-Applets stark erweitert.
Alle diese Faktoren lassen vermuten, dass elektronisches Publizieren auf
WWW auch im Ausbildungsbereich einen großen Aufschwung erleben wird.
Die Dauer der Dokumentenverfügbarkeit (document durability) wird längerfristig
ein Problem bleiben. Auf Papier gedruckte Dokumente haben eine Lebensdauer
von rund 100 Jahren oder mehr. Elektronische Dokumente hingegen liegen in
einem speziellen Datenformat vor, beispielsweise Word, Postscript oder HTML.
Die bisherigen Erfahrungen im Computerbereich zeigen, dass früher oder
später solche Dokumente nicht mehr gelesen werden können. Allen
Prophezeiungen zum Trotz zeichnet sich auch kein einheitliches Datenformat
für die Zukunft ab. Die Lebensdauer von Dokumenten auf EducETH wird
deshalb beschränkt sein. Eine Erhöhung der Lebensdauer ist mit
Nachbearbeitungen und damit großen Kosten verbunden.
Die größte Schwierigkeit beim Aufbau von EducETH oder anderen
Servern mit ähnlichen Zielsetzungen ist aber das fehlende Know How
und die Angst vor Neuem in den Schulen. Aufgabe von Weiterbildungsveranstaltungen
ist es, Lehrpersonen Einblick in Internet und World Wide Web zu geben. Zumindest
ein Teil der Lehrpersonen muss in der Lage sein, selbständig oder unter
fachkundiger Anleitung Web-Seiten zu gestalten. Internet und World Wide
Web fordert die Schulen und Bildungsinstitutionen heraus. Die Einführung
der Personal Computer in den Schulen vor rund 10 Jahren war eine vergleichbare
Herausforderung. Mit Abwarten oder "Schulkonservativismus" lässt
sich das Problem nur vertagen. Gefordert sind Lehrpersonen mit der nötigen
Sach- und Methodenkompetenz.
Ackermann, S.: EducETH, Spezifikation und Implementation Prototyp WWW-Education
Server. Zürich 1995 (Diploma Thesis ETHZ).
Ackermann S., Hartmann W., Stumm M.: Unterrichtsmaterial über WWW.
Computer & Anwendungen, 1996 (LOG IN).
Bromme R.: Der Lehrer als Experte. Bern 1992 (Huber).
Fischer Hans G.: EducETH - a server for Swiss Schools on the Internet. ETAS
Newsletter, 1996.
Frey K.: Die curriculare Struktur in einer Fallstudien-Serie. Reflexion
über ein flächen-deckendes Fallstudien-Curriculum. In: Achtenhagen
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